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Erster Wisent-Nachwuchs des Jahres

Mittwoch, 05. April 2017

Herde im Besucherareal „Wisent-Wildnis“ ist damit auf zehn Tiere angewachsen

Foto: Heike Born

Bad Berleburg, 5. April 2017. In der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ ist ein Kälbchen geboren worden. Es kam am Dienstag (4. April 2017) zur Welt und ist das erste dieses Jahres. Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich um ein männliches Kälbchen. Dem Neuankömmling im Besucherareal geht es dem ersten Augenschein nach sehr gut, der Mutter ebenfalls.

Als Wisent-Ranger Jochen Born am Dienstagmorgen in aller Frühe in der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ nach dem Rechten gesehen hat, war von dem Wisent-Nachwuchs allerdings noch nichts zu sehen. Jochen Born geht deshalb davon aus, dass der Geburtszeitraum etwa um 10 / 11 Uhr morgens liegen muss. Denn kurz darauf wurde das Wisent-Kälbchen von einem Mitarbeiter des Wisent-Projektes, Friedhelm Beuter, entdeckt.

Damit ist die Wisent-Gruppe im Besucherareal auf jetzt zehn Tiere angewachsen. Am Dienstag­abend schaute Jochen Born dann noch mal bei den majestätischen Tieren vorbei. Dabei konnte er Faye als Mutter des neugeborenen Tieres ausmachen. Faye ist Jahrgang 2009 und im Winter 2011 aus dem „Wildpark Alte Fasanerie“ in Hanau nach Wittgenstein gekommen. Nachdem Sie im Sommer 2014 ihr erstes Kalb in der „Wisent-Wildnis“ zur Welt gebracht hatte, bekam sie in den vergangenen beiden Jahren keinen Nachwuchs.

Der erste Vorsitzende des Wisent-Vereins, Bernd Fuhrmann, freut sich über den Nachwuchs: „Rechtzeitig zum Beginn des Frühlings können wir unseren Gästen und Besuchern eine weitere Attraktion bieten. Damit lohnt sich ein Ausflug zu den Wisenten umso mehr. Denn es ist etwas ganz Besonderes, ein junges Wisent-Kalb in seiner ersten Lebensphase zu beobachten.“

Das Besucherareal ist das „Guckloch“ in das für West-Europa einzigartige Artenschutzprojekt zur Wiederansiedlung der Wisente im Rothaargebirge. Weil sich die frei lebende Herde weitgehend den Blicken von Wanderern entzieht, wurde die „Wisent-Wildnis“ geschaffen. Dort sind Wisente mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit zu sehen und zu erleben. Im vergangenen Jahr hatte die „Wisent-Wildnis“ einen Besucherrekord gemeldet. Rund 35.000 Menschen wurden von den größten Landsäugetieren Europas angelockt. Seit ihrer Eröffnung im September 2012 konnten damit insgesamt bereits mehr als 150.000 Gäste gezählt werden.