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Sechste Geburt in der frei lebenden WisentHerde

Donnerstag, 17. August 2017

Trägerverein plant Veränderung der Herdenstruktur, um Inzucht zu vermeiden

Bad Berleburg, 16. August 2017. Der Wisent-Verein meldet die sechste Geburt eines Kälbchens in der frei lebenden Herde im Rothaargebirge. Der Hinweis kam von einem Mitarbeiter der Wittgenstein-Berleburg’schen Rentkammer. Wisent-Ranger Jochen Born ist dem nachgegangen und hat jetzt den sechsten Nachwuchs im Jahr 2017 bestätigt.

Das neue Kälbchen ist in der vergangenen Woche erstmals im Bereich der Skulptur Falke am Rothaarsteig gesehen worden. Wisent-Ranger Jochen Born hat daraufhin die Spur aufgenommen und das Tier im Kreise der Gruppe ein paar Tage später ebenfalls entdeckt. Dem Kalb geht es dem Augenschein nach gut. Es ist schätzungsweise um die sechs Wochen alt. Angaben über das Geschlecht des Tieres und die Mutter sind derzeit noch nicht möglich.

Allerdings gibt die Geburt des Tieres ein kleines Rätsel auf. Denn in der frei lebenden Herde gibt es insgesamt fünf geschlechtsreife Kühe und bereits fünf Geburten in diesem Jahr. In der Regel setzen Wisent-Kühe nur einmal im Jahr Nachwuchs in die Welt. Eine mögliche Erklärung ist deshalb eine Zwillingsgeburt. Das kommt bei Wisenten durchaus, wenn auch sehr selten vor.

Damit ist die frei lebende Herde nun auf 23 Tiere gewachsen.Der Wisent-Verein und seine Wissenschaftliche Koordinatorin Kaja Heising befinden sich seit geraumer Zeit in intensiven Gesprächen mit anderen Wisenten-Projekten in ganz Europa. Denn in diesem Jahr wird die älteste Tochter von Bulle Egnar geschlechtsreif. Um Inzucht zu verhindern, muss deshalb in die kleine Wisent-Herde eingegriffen, diese gemanagt werden.

Der Wisent-Trägerverein sucht deshalb für Bulle Egnar und seine drei Söhne ein neues Zuhause in einer frei lebenden Herde, um ihn aus der Herde nehmen zu können. Die dafür notwendigen Anträge für die behördlichen Genehmigungen sind bereits gestellt. Derzeit wird jedoch noch zwischen Land und Kreis geklärt, welches Amt für die Bearbeitung der Anträge zuständig ist. Im Gegenzug würde dann später ein neuer Bulle ins Rothaargebirge ziehen und in die hiesige Wisent-Herde integriert werden. Alternativ wird auch darüber nachgedacht, die Tochter von Egnar aus der Herde zu nehmen.