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Nachwuchs im Besucherareal „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ heißt jetzt „Quen“ mehr lesen
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Sven Hannawald übernimmt Patenschaft

Freitag, 07. April 2017

Nachwuchs im Besucherareal „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ heißt jetzt „Quen“

„Patenonkel“ Sven Hannawald (Mitte), Ranger Jochen Born (li.) und 1. Vorsitzender des Wisent-Vereins Bernd Fuhrmann (re.) bei der Überreichung der Patenschaftsurkunde. (Foto: Miriam Möldner)

Bad Berleburg, 7. April 2017. Glen und Quen versuchen sich gerade an den ersten Schritten ins Leben. Das haben der acht Wochen alte Sohn von Sven Hannawald und das gerade geborene Wisent-Kalb gemeinsam. Aber seit dem gestrigen Donnerstag gibt es darüber hinaus noch eine direkte und dauerhafte Verbindung zwischen dem Menschen- und dem Wisent-Kind. Der frühere Weltklasse-Skispringer, TV-Experte und Unternehmensberater hat die Patenschaft für das in dieser Woche geborene männliche Wisent-Kalb im Besucherareal „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ übernommen.

Sven Hannawald war am Mittwoch und Donnerstag als Stargast und „Gesicht“ der Gesundheitswoche in Bad Berleburg. Abseits des offiziellen Programms stand auch eine Führung durch die Stadt und die nähere Region auf dem Programm. BLB-Tourismus-Geschäftsführer Andreas Bernshausen berichtete den Gästen dabei auch vom Wisent-Artenschutzprojekt und dem gerade neu geborenen Kälbchen im Besucherareal.

Sven Hannawald und sein Geschäftspartner Sven Ehricht zeigten sich von dem für Westeuropa einzigartigen Artenschutzprojekt sehr beeindruckt. Spontan erklärte er sich bereit, die Patenschaft für das neu geborene Kälbchen zu übernehmen. Und schnell war auch die Idee geboren, der „Wisent-Wildnis“ einen Besuch abzustatten und sich die majestätischen Tiere aus nächster Nähe anzuschauen. Also machten sich Sven Hannawald, Sven Ehricht, Andreas Bernshausen, Wisent-Ranger Jochen Born und der erste Vorsitzende des Wisent-Vereins, Bernd Fuhrmann, auf den Weg zu den größten Landsäugetieren des Alten Kontinents.

Dort ließen sich die Wisente auch nicht lange bitten. Ob es am prominenten Besuch oder an der tierischen Neugier lag – die Wisente zeigten jedenfalls keine Scheu vor großen Namen. Sven Hannawald war von der Begegnung, der mächtigen Ausstrahlung der Tiere und dem einzigartigen Projekt sichtlich angetan. Deshalb gab es auch keinen besseren Ort, um die Patenschafts-Urkunde in der „Wisent-Wildnis“ dem neuen „Patenonkel“ zu übergeben.

Nur ein Name musste jetzt noch gefunden werden. Da vor rund acht Wochen gerade sein Sohn geboren worden war und auf den Namen Glen hört, lag die Namensgebung nahe. Allerdings müssen alle in Wittgenstein geborenen Wisente mit „Qu“ beginnen. Deshalb heißt das Kälbchen Quen.

Nun geht ein Pate aber auch Verpflichtungen ein. Das heißt, er sollte sich auch um sein „Patenkind“ kümmern. Das ist nun zugegebenermaßen bei einem Tier etwas anders als bei einem Mensch. Aber Sven Hannawald versprach wiederzukommen. Er war schon des Öfteren in Winterberg und beim FIS Skisprung-Weltcup in Willingen, aber nach Wittgenstein hatte es ihn bislang noch nicht verschlagen.
„Ich habe solch ein Natur-Paradies hier gar nicht erwartet“, sagte der ehemalige Leistungssportler. Sowohl die Gesundheitswoche mit ihrem umfassenden und spannenden Programm wie auch das Wisent-Projekt haben einen ausgesprochen positiven Eindruck bei ihm hinterlassen. Sven Hannawald unterstrich deshalb beim Besuch in der „Wisent-Wildnis“, dass er dieses außergewöhnliche Projekt – auch mit seinen Kontakten – gerne weiter unterstützen möchte.