Die schützende Hand über Kälbchen Quick

Gastronom Edmund Dornhöfer unterstützt das Wisent-Projekt als Tier-Pate und Sponsor

Edmund Dornhöfer (re.), Pate von Wisentkalb Quick und Eigentümer des Relais & Châteaux Hotel Jagdhof Glashütte und Wisent-Ranger Jochen Born entlassen Quick aus dem Eingewöhungs-Gatter

Bad Berleburg, 6. September 2013. Ab sofort hält Edmund Dornhöfer seine schützende Hand über das jüngste Wisent-Kalb in der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“. Der Inhaber und Betreiber des Relais & Châteaux Hotel Jagdhof Glashütte in Bad Laasphe hat aber nicht nur die Patenschaft für das Wisent-Nesthäkchen übernommen. Denn der renommierte Gastronom unterstützt künftig auch als Sponsor das Wisent-Projekt insgesamt.

Am Freitag, 6. September stattete Edmund Dornhöfer seinem neuen „Patenkind“ einen Besuch in der „Wisent-Wildnis“ ab. Quick, am 16. Juli geboren, war erst vor wenigen Tagen zu seiner tierischen Familie in das beliebte Besucherareal zurückgekehrt. Denn er musste erst einmal über mehrere Wochen hinweg im Stall von Wisent-Ranger Jochem Born mit der Flasche von Hand aufgezogen werden – denn Mutter Gutelaune kann keine Milch geben.

Für eine Übergangszeit war Quick in der „Wisent-Wildnis“ in einem eigenen Gatter untergebracht, damit sich das Jungtier und seine Artgenossen langsam aneinander gewöhnen konnten. Edmund Dornhöfer war es nun vorbehalten, das Gatter dauerhaft zu öffnen und für die Familienzusammenführung der größten Landsäugetiere Europas zu sorgen. In der „Wisent-Wildnis“ leben derzeit sieben Könige der Wälder.

„Das Wisent-Projekt hat für unsere Region eine ganz große Bedeutung“, begründet Edmund Dornhöfer sein Engagement als Sponsor und Pate, „denn es gibt ihr ein einzigartiges Profil und bietet unseren Gästen ein faszinierendes Ausflugsziel und ein besonderes Freizeiterlebnis.“ Als Kooperationspartner des Wisent-Trägervereins kann Edmund Dornhöfer seinen Hotel- und Gastronomiegästen nun besondere Angebote in der „Wisent-Wildnis“ machen. Zahlreiche Ideen dazu hat er schon entwickelt.

„Wir freuen uns sehr, dass ein so erfolgreicher und bekannter Gastronomie wie Edmund Dornhöfer, der ja weit über die Region hinaus bekannt ist, das Wisent-Projekt unterstützt“, erklärt der erste Vorsitzender des Trägerverein „Wisent-Welt-Wittgenstein“, Bernd Fuhrmann. Das zeige einerseits die Verbundenheit von Edmund Dornhöfer und seines Jagdhof Glashütte mit der Region. Sein Engagement unterstreiche aber andererseits auch, welche ­Bedeutung die „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ inzwischen für die Entwicklung der heimischen Wirtschaft bekommen habe und noch weiter bekommen könne.

Der zweite Vorsitzende des Trägervereins, Paul Breuer, unterstreicht weiter: „Die ,Wisent-Wildnis’ ist ein von Privatleuten im Verein „Wisent-Welt-Wittgenstein e.V.“ getragenes ­Projekt, die dafür auch das wirtschaftliche Risiko tragen. Ohne Sponsoren und Unterstützer wäre dies aber nicht zu leisten.“ Breuer betont auch: „Wir laden alle Interessierten ein, Partner des Wisent-Projekts zu werden und von seiner großen Anziehungskraft zu profitieren.“  Die Wisente stünden für große Aufmerksamkeit und ein positives Image und seien ideal dafür geeignet, dem Tourismus in der Region Auftrieb und das eigene Angebot von Hotel, Gastronomie oder touristischer Dienstleistung attraktiver zu machen.