Ein vorbildliches Projekt

NRW-Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger besucht die Wisente – und ist begeistert

NRW-Wirtschaftsminister Voigtsberger (Mitte), Landrat Paul Breuer

Bad Berleburg, 19. März 2012. Voll des Lobes war Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger bei seinem Besuch in Wittgenstein. Die regionalen Initiativen in Industrie, Artenschutz und Tourismus seien vorbildlich. Nach dem Besuch der Gewerbeschau „Wir in Wittgenstein“ in Erndtebrück-Schameder, schaute der NRWWirtschaftsminister auch bei den Wisenten in Bad Berleburg vorbei. Er sprach anschließend von einem vorbildlichen Projekt, in dem auch für Tourismus und wirtschaftliche Entwicklung große Chancen lägen. Insgesamt attestierte er der Region eine „Aufbruchsstimmung“. Den Auftakt der sonntäglichen Wisent-Tour bildete die Wisent-Erlebnisausstellung in der alten Landratsvilla in der Poststraße in Bad Berleburg.

Dort informierte sich Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger erst einmal theoretisch über die Wisente im Allgemeinen und das Bad Berleburger Artenschutzprojekt im Besonderen. Anschließend machte sich der Minister dann zur Wisent-Wildnis am Rothaarsteig auf. Er wurde dabei unter anderem begleitet von Landrat Paul Breuer, Johannes Röhl vom Vorstand des Trägervereins Wisent-Welt-Wittgenstein, Wisent-Ranger Jochen Born, Lena Gruß vom Wisent-Büro und Wisent-Forscher Philip Schmitz.

Mit der geplanten Freisetzung einer Wisent-Herde Ende dieses Jahres soll das auch international viel beachtete Wisent-Projekt einen bedeutenden Beitrag zum Schutz der bedrohten Tierart leisten. Parallel entsteht mit der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ ein „Guckloch“ in das Artenschutzprojekt. In der „Wildnis“ – so die Planungen – soll ab Sommer 2012 eine zweite Herde für Besucher aus nächster Nähe live erlebbar sein.

Und in dieser „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ kamen sich Minister Harry K. Voigtsberger und die Wisente sprichwörtlich näher – nämlich bis auf ganz wenige Meter. „Der Minister war begeistert und fasziniert von den Tieren“, zog Paul Breuer, zweiter Vorsitzender des Wisent-Trägervereins, eine rundum positive Bilanz des Besuches aus Düsseldorf.