Gruppenbild bei den Wisenten

Wiederansiedlung der Wisente stößt auf prominentes Interesse

(v.l.): Ministerin Ute Schäfer, Bernhard Halbe, Johannes Röhl, Bernd Fuhrmann und Paul Breuer.

Bad Berleburg, 17. Juni 2011: Die Wiederansiedlung der Wisente im Wittgensteiner Wald stößt auf enormes Interesse: zumal von dem ambitionierten Artenschutzprojekt und seinem touristischen Ableger, der Wisent-Wildnis am Rothaarsteig, eine ganze Region profitieren soll – über Städte- und Kreisgrenzen hinweg.

In Begleitung von Prinz Gustav zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg, informierte sich am Freitag eine Delegation aus nordrhein-westfälischen Politikern und Amtsträgern vor Ort über die Wisente. Allerdings aus sicherer Entfernung, denn in der Auswilderungsphase sollen die Tiere so wenig wie möglich von Menschen beeinflusst werden.

Die Delegation mit Kultusministerin Ute Schäfer, Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann, den Landräten des Hochsauerland- und des Kreises Siegen-Wittgenstein, Dr. Karl Schneider und Paul Breuer, sowie den Bürgermeistern von Schmallenberg und Bad Berleburg, Bernhard Halbe und Bernd Fuhrmann, warf deshalb vom Waldskulpturenweg aus einen Blick in das Wisent-Areal. Vom diesem Weg soll es künftig auch einen Abzweig zur Wisent-Wildnis am Rothaarsteig geben.

„Wie der Rothaarsteig und der Waldskulpturenweg bereits als verbindende Elemente zwischen den Kreisen wirken so sollen auch die Wisente ein
positives Signal für die gemeinsame Weiterentwicklung der Region zum Nutzen der Menschen aussenden“, unterstrich Bad Berleburgs Bürgermeister Bernd Fuhrmann einen wichtigen Aspekt des Artenschutzprojektes.