Neue Attraktion im Besucherareal

In der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ wurde das dritte Kalb des Jahres geboren

Bad Berleburg, 28. Juli 2014. Besucher der „Wisent-Wildnis am Rothaarsteig“ können sich auf eine neue Attraktion freuen. Denn am vergangenen Samstagmorgen, 26. Juli 2014, ist dort ein weiteres Kälbchen geboren worden. Mutterkuh Faye und dem Jungtier geht es gut.

Damit hat es in den beiden Wisent-Herden – der freilebenden Artenschutzgruppe und der im Besucherareal – in diesem Jahr bereits sechsmal Nachwuchs gegeben: dreimal bei der frei lebenden Herde und auch dreimal in  der „Wildnis“.

Ein Besucher hatte am Wochenende entdeckt, dass die Herde zahlenmäßig angewachsen sein musste und die Mitarbeiter am Eingang informiert. Und Wisent-Ranger Jochen Born fand diesen Hinweis dann auch gleich bestätigt. Das Kälbchen war oberhalb des Dachsbaus auf einer Grünfläche zur Welt gekommen. Die Mutter schirmt es derzeit noch ab, so dass noch nicht klar ist, ob es sich um weiblichen oder männlichen Wisent-nachwuchs handelt.

In diesem Jahr waren in der „Wisent-Wildnis“ bereits zwei weitere Kälbchen geboren worden – und zwar am  24. und 30. Mai. Während das erstgeborene Kalb, das inzwischen auf den Namen Quax hört, in der „Wisent-Wildnis“ zur Freude vieler Besucher munter aufwächst, wird Quentin derzeit noch von Wisent-Ranger Jochen Born in seinem Stall aufgezogen. Denn Mutter Gutelaune gibt keine Milch. Die Rückkehr von Quentin in das Besucherareal wird demnächst erwartet.

Mit dem am Samstag geborenen kleinen Wisent wird den Besuchern der „Wildnis“ ein weiteres Mal die Gelegenheit geboten, das Aufwachsen eines der weltweit vom Aussterben bedrohten Tiere praktisch live mitzuerleben. Die Gruppe im Besucherareal umfasst nun – Quentin eingeschlossen – insgesamt zehn Tiere. Sobald das Geschlecht des Jungtieres identifiziert ist, wird es vom Wisent-Trägerverein einen Namen bekommen. Er wird aus der Liste der zahlreichen Vorschläge von Wisent-Freunden stammen, die immer wieder beim Verein eingehen.